GSB 7.1 Standardlösung

Ausgabe 4/2018 • 21.12.2018Demografische Forschung Aus erster Hand

Themen sind die Gesundheit von Hochbetagten, die Auswirkungen von Arbeitsplatzunsicherheit und finanziellen Sorgen auf die Familienplanung sowie der Stress durch Kinderwunschbehandlung.

Die Beiträge der Ausgabe 4/2018 im Überblick:

Was Langlebige auszeichnet

Hochbetagte profitieren zumeist von weniger chronischen Herz- und Demenzkrankheiten

Menschen, die über 90 oder sogar über 100 Jahre alt werden, sind weniger anfällig für eine ganze Bandbreite an Krankheiten. Ein hohes Alter muss daher nicht unbedingt mit einem höheren Pflegebedarf einhergehen. Das Auftreten von Erkrankungen und damit auch die Pflegebedürftigkeit hängt neben dem Alter vor allem von der verbleibenden Lebenszeit ab, zeigt eine neue Studie vom Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels.

Abgesicherter Kinderwunsch

Wie sich Jobsicherheit und finanzielle Sorgen auf die Familienplanung auswirken

Ob jemand Kinder bekommt oder bekommen möchte, hängt oft auch mit der Sicherheit des Arbeitsplatzes und mit den finanziellen Ressourcen zusammen. Wer große Schwierigkeiten hat, mit dem Geld auszukommen, wird die Familienplanung eher aufschieben. Bei der Sicherheit des Arbeitsplatzes zeigt sich ein anderer Zusammenhang. Das zeigt eine Studie des Vienna Institute of Demography.

Stress durch Kinderwunschbehandlung

Adoption, Pflegekind oder gar kein Kind: Alternativen können Stress mindern

Wenn auf natürlichem Wege keine Schwangerschaft eintritt, gehen viele Paare in eine Kinderwunschklinik, um sich medizinische Hilfe zu holen. Eine solche Fruchtbarkeitsbehandlung ist oft mit erheblichem Stress verbunden. Wer sich allerdings auch ein Leben ohne (weiteres) Kind vorstellen kann, mindert diesen Stress deutlich.

Hintergrund

Die Publikation wird vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung (Rostock) in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Wiesbaden), dem Institut für Demografie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien), dem Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (Wien) und dem Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels herausgegeben.

Über die Website von „Demografische Forschung aus erster Hand“ besteht die Möglichkeit, die aktuelle wie auch alle älteren Ausgaben des Infoblattes herunterzuladen sowie den Newsletter zu abonnieren.

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK