GSB 7.1 Standardlösung

Fakten zur Bevölkerungsbilanz

Die Bilanz der Bevölkerungsentwicklung ergibt sich als Summe der natürlichen und räumlichen Bevölkerungsbewegungen – das heißt als Differenz von Geborenen und Gestorbenen einerseits und Differenz von Zu- und Abwanderungen über die jeweiligen Gebietsgrenzen hinweg andererseits – eines Jahres und resultiert in steigenden oder sinkenden Bevölkerungszahlen.

1971 war das letzte Jahr, in dem in Deutschland die Zahl der Geborenen größer war als die der Gestorbenen, der natürliche Saldo also positiv. Seitdem wird der Gestorbenensaldo tendenziell größer und würde ohne Zuwanderung zu einem Bevölkerungsrückgang führen. Der Wanderungssaldo schwankt sehr stark zwischen den Jahren und kann – je nach Höhe – den Gestorbenenüberschuss abmildern, ausgleichen oder sogar übertreffen und damit zum Bevölkerungswachstum führen.

Themen und Artikel

Bilanz der Lebendgeborenen und Gestorbenen, 1991 bis 2016

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr Menschen als Kinder geboren werden. Mit dem Übergang der stark besetzten Geburtsjahrgänge (Babyboomer) in die höheren und hohen Altersgruppen wird sich dieser Trend verstärken. mehr: Bilanz der Lebendgeborenen und Gestorbenen, 1991 bis 2016 …

Liniendiagramm zur Bilanz der Lebendgeborenen und Gestorbenen in Deutschland, 1991 bis 2016 (verweist auf: Bilanz der Lebendgeborenen und Gestorbenen, 1991 bis 2016)

Bilanz der Zu- und Fortzüge, 1991 bis 2016

In den letzten Jahrzehnten wanderten fast immer mehr Menschen nach Deutschland zu als wegzogen. Dabei spielten sehr unterschiedliche Formen und Motive bei der Zuwanderung eine Rolle. Die Differenz von Zuwanderungen und Abwanderungen wird als Wanderungsbilanz oder Wanderungssaldo bezeichnet. Gemeinsam mit dem natürlichen Saldo bildet er die Grundlage für die Entwicklung der Bevölkerungszahl im jeweiligen Zeitraum. mehr: Bilanz der Zu- und Fortzüge, 1991 bis 2016 …

Liniendiagramm zur Bilanz der Zu- und Fortzüge in Deutschland, 1991 bis 2016 (verweist auf: Bilanz der Zu- und Fortzüge, 1991 bis 2016)

Bevölkerungsbilanz (je 10.000 Einwohner) in Westdeutschland, 1990 bis 2016

Ohne die positive Wanderungsbilanz wäre die Bevölkerungszahl in Westdeutschland in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. mehr: Bevölkerungsbilanz (je 10.000 Einwohner) in Westdeutschland, 1990 bis 2016 …

Diagramm zur Bevölkerungsbilanz (je 10.000 Einwohner) in Westdeutschland (ohne Berlin), 1990 bis 2016 (verweist auf: Bevölkerungsbilanz (je 10.000 Einwohner) in Westdeutschland, 1990 bis 2016)

Bevölkerungsbilanz (je 10.000 Einwohner) in Ostdeutschland, 1990 bis 2016

Hohe Sterbefallüberschüsse überlagerten sich in Ostdeutschland in vielen Jahren mit Wanderungsverlusten. Zuwanderungsüberschüsse in den 1990er Jahren verminderten ein Absinken der Bevölkerungszahl in Ostdeutschland. mehr: Bevölkerungsbilanz (je 10.000 Einwohner) in Ostdeutschland, 1990 bis 2016 …

Diagramm zur Bevölkerungsbilanz (je 10.000 Einwohner) in Ostdeutschland (einschließlich Berlin), 1990 bis 2016 (verweist auf: Bevölkerungsbilanz (je 10.000 Einwohner) in Ostdeutschland, 1990 bis 2016)

Bevölkerungsstand und -entwicklung in Deutschland, 1960 bis 2060 (1.000 Personen)

Die zukünftige Bevölkerungszahl wird in erster Linie von den Zu- und Abwanderungen bestimmt werden, da durch den hohen Anteil älterer Menschen die Sterbefallüberschüsse ansteigen werden. mehr: Bevölkerungsstand und -entwicklung in Deutschland, 1960 bis 2060 (1.000 Personen) …

Tabelle zum Bevölkerungsstand und -entwicklung in Deutschland, 1960 bis 2060 (1.000 Personen) (verweist auf: Bevölkerungsstand und -entwicklung in Deutschland, 1960 bis 2060 (1.000 Personen))

Bevölkerungsstand und -entwicklung in Westdeutschland (ohne Berlin), 1990 bis 2016 (1.000 Personen)

Die relativ hohen Geburtenzahlen zu Beginn der 1990er Jahre waren Ergebnis der stark besetzten Jahrgänge junger Menschen. Dass die Bevölkerungszahl trotz der Gestorbenenüberschüsse nicht deutlich zurückging, hängt von den in den meisten Jahren hohen Zuwanderungsüberschüssen ab. mehr: Bevölkerungsstand und -entwicklung in Westdeutschland (ohne Berlin), 1990 bis 2016 (1.000 Personen) …

Tabelle zum Bevölkerungsstand und -entwicklung in Westdeutschland (ohne Berlin), 1990 bis 2016 (1.000 Personen) (verweist auf: Bevölkerungsstand und -entwicklung in Westdeutschland (ohne Berlin), 1990 bis 2016 (1.000 Personen))

Bevölkerungsstand und -entwicklung in Ostdeutschland (einschließlich Berlin), 1990 bis 2016 (1.000 Personen)

Die hohen Sterbefallüberschüsse zu Beginn der 1990er Jahre sind Ergebnis des niedrigen Geburtenniveaus nach der deutschen Wiedervereinigung. Mit dem Wiederanstieg des Geburtenniveaus verringerten sich diese Sterbefallüberschüsse, der natürliche Saldo aus Geburten und Sterbefällen bleibt jedoch negativ. Verstärkt wurden diese negativen Salden durch Abwanderungsüberschüsse, so dass sich die Bevölkerungszahl in Ostdeutschland seit 1990 um rund zwei Millionen Menschen verringerte. mehr: Bevölkerungsstand und -entwicklung in Ostdeutschland (einschließlich Berlin), 1990 bis 2016 (1.000 Personen) …

Tabelle zum Bevölkerungsstand und -entwicklung in Ostdeutschland (einschließlich Berlin), 1990 bis 2016 (1.000 Personen) (verweist auf: Bevölkerungsstand und -entwicklung in Ostdeutschland (einschließlich Berlin), 1990 bis 2016 (1.000 Personen))

Geschlechtsproportion nach Altersgruppen in Deutschland, 1871 bis 2060

Auf 100 Jungengeburten kommen im Durchschnitt 95 Mädchengeburten, so dass es in den jungen Altersgruppen einen deutlichen männlichen Überschuss gibt. Gegenwärtig gleicht sich diese Proportion im Alter zwischen 55 und 60 Jahren aus. Durch die höhere Lebenserwartung der Frauen steigt dann im höheren Alter der Frauenüberschuss. mehr: Geschlechtsproportion nach Altersgruppen in Deutschland, 1871 bis 2060 …

Tabelle zur Geschlechtsproportion nach Altersgruppen in Deutschland, 1871 bis 2060 (verweist auf: Geschlechtsproportion nach Altersgruppen in Deutschland, 1871 bis 2060)

Lebendgeborene je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2015

Da die ostdeutschen Kreise in der Mehrzahl eine ältere Bevölkerung und weiniger junge potenzielle Eltern aufweisen, liegt die rohe Geburtenziffer auf einem niedrigen Niveau als im Westen, obwohl die Zahl der Geborenen je Frau im gebärfähigen Alter (also das Geburtenniveau) häufig höher ausfällt. mehr: Lebendgeborene je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2015 …

Karte der Lebendgeborenen je 10.000 Einwohner in Deutschland auf Kreisebene im Jahr 2015 (verweist auf: Lebendgeborene je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2015)

Gestorbene je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2015

In den Kreisen mit einer relativ alten Bevölkerung (viele, vor allem ostdeutsche, Landkreise) ist die rohe Sterbeziffer höher als in Kreisen mit einer relativ jungen Bevölkerung. mehr: Gestorbene je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2015 …

Karte der Gestorbenen je 10.000 Einwohner in Deutschland auf Kreisebene im Jahr 2015 (verweist auf: Gestorbene je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2015)

Lebendgeborenen(+)- / Gestorbenen(-)-Überschuss je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2015

Der Lebendgeborenen- beziehungsweise Gestorbenenüberschuss (Zahl der Geborenen minus Zahl der Gestorbenen bezogen auf die Einwohnerzahl) hängt sowohl von der Anzahl der Geburten und Sterbefälle ab als auch von der Größe und der Altersstruktur der Bevölkerung, die diese beiden Komponenten beeinflussen. mehr: Lebendgeborenen(+)- / Gestorbenen(-)-Überschuss je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2015 …

Die Karte zeigt den Überschuss der Lebendgeborenen und Gestorbenen je 10.000 Einwohner in Deutschland auf Kreisebene im Jahr 2015 (verweist auf: Lebendgeborenen(+)- / Gestorbenen(-)-Überschuss je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2015)

Wanderungssaldo je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2016

Der Wanderungssaldo der Kreise setzt sich zusammen aus den Zu- und Abwanderungen innerhalb Deutschlands und über die Bundesgrenzen hinweg. In der Summe von Außen- und Binnenwanderung profitieren vor allem die Großstädte und die Ballungszentren von den Wanderungsüberschüssen. Viele ländliche Kreise in Ostdeutschland und dem nördlichen Bayern weisen nur relativ geringe Zuwanderungsüberschüsse auf. mehr: Wanderungssaldo je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2016 …

Karte zum Wanderungssaldo je 10.000 Einwohner in Deutschland auf Kreisebene im Jahr 2016 (verweist auf: Wanderungssaldo je 10.000 Einwohner in Deutschland (Kreisebene), 2016)

Wanderungssaldo der Männer im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016

Das Hauptmotiv der Wanderungen bei den 18- bis unter 25-Jährigen resultiert aus der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstätte, einem Studienplatz oder einer anderen (Weiter-) Bildungsmöglichkeit, diese Wanderungsbewegungen werden deshalb auch als Bildungswanderungen bezeichnet. mehr: Wanderungssaldo der Männer im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016 …

Karte zum Wanderungssaldo der Männer im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlecht in Deutschland auf Kreisebene  im Jahr 2016 (verweist auf: Wanderungssaldo der Männer im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016)

Wanderungssaldo der Männer im Alter von 25 bis unter 30 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016

Für die Altersgruppe der 25- bis unter 30-Jährigen wird die Suche nach einem passenden Arbeitsplatz als Leitmotiv der Wanderungen unterstellt, weshalb die Wanderungen dieser Altersgruppe als Arbeitsplatzwanderungen eingestuft werden. Dabei treten die großen Städte in West- und Ostdeutschland als Hauptzielgebiete in Erscheinung. mehr: Wanderungssaldo der Männer im Alter von 25 bis unter 30 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016 …

Karte zum Wanderungssaldo der Männer im Alter von 25 bis unter 30 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlecht in Deutschland auf Kreisebene  im Jahr 2016 (verweist auf: Wanderungssaldo der Männer im Alter von 25 bis unter 30 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016)

Wanderungssaldo der Frauen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016

Das Hauptmotiv der Wanderungen bei den 18- bis unter 25-Jährigen resultiert aus der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstätte, einem Studienplatz oder einer anderen (Weiter-)Bildungsmöglichkeit, diese Wanderungsbewegungen werden deshalb auch als Bildungswanderungen bezeichnet. Gewinner dieser Wanderungen sind vor allem die großen Städte mit guten Ausbildungsangeboten. mehr: Wanderungssaldo der Frauen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016 …

Karte zum Wanderungssaldo der Frauen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlecht in Deutschland auf Kreisebene im Jahr 2016 (verweist auf: Wanderungssaldo der Frauen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016)

Wanderungssaldo der Frauen im Alter von 25 bis unter 30 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016

Für die Altersgruppe der 25- bis unter 30-Jährigen wird die Suche nach einem passenden Arbeitsplatz als Leitmotiv der Wanderungen unterstellt, weshalb die Wanderungen dieser Altersgruppe als Arbeitsplatzwanderungen eingestuft werden. Dabei treten die großen Städte in West- und Ostdeutschland als Hauptzielgebiete in Erscheinung. mehr: Wanderungssaldo der Frauen im Alter von 25 bis unter 30 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016 …

Karte zum Wanderungssaldo der Frauen im Alter von 25 bis unter 30 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlecht in Deutschland auf Kreisebene im Jahr 2016 (verweist auf: Wanderungssaldo der Frauen im Alter von 25 bis unter 30 Jahren je 10.000 Einwohner gleichen Alters und Geschlechts in Deutschland (Kreisebene), 2016)

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