GSB 7.1 Standardlösung

Demografische Dividende: Zum Stand der Forschung

Inhalt und Ziele

Der Begriff der ersten demografischen Dividende taucht im Zusammenhang mit Entwicklungspotenzialen auf, die sich ergeben können, wenn der Anteil der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter aufgrund sinkender Geburtenraten steigt. Ob diese Veränderung in der Alterungsstruktur tatsächlich zu gesteigertem Wirtschaftswachstum beiträgt, hängt von einer Reihe von Faktoren wie zum Beispiel Investitionen in Bildung und Gesundheit und die Qualität von Institutionen ab, die eine produktive Beschäftigung erst ermöglichen.

Konzentrierte sich die Forschung zur ersten demografischen Dividende ursprünglich auf Entwicklungen im asiatischen Raum, kamen in den letzten Jahren eine Reihe von Forschungsarbeiten zu Lateinamerika hinzu. Momentan liegt der Fokus dagegen auf Ländern des afrikanischen Kontinents.

Aufgrund der gestiegenen Anzahl an Untersuchungen zur demografischen Dividende hat dieses Projekt zum Ziel, ein erstes globales Resümee zu ziehen und dessen Ergebnisse sowohl für die Wissenschaft als auch für die Politikberatung aufzubereiten. Zu den in diesem Zusammenhang auftretenden Fragen gehört, ob es wie vermutet Faktoren gibt, die sich universell als relevant für eine demografische Dividende erwiesen haben. Des Weiteren ist von Interesse, inwieweit die vorliegenden Erkenntnisse zu Ländern, welche den Altersstrukturwandel bereits vollzogen und eventuell für eine demografische Dividende genutzt haben, auf Länder übertragbar sind, die derartige Entwicklungen noch vor sich haben.

Laufzeit

2018-2019

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