GSB 7.1 Standardlösung

Mortalitäts-Follow-Up der NAKO Gesundheitsstudie

Inhalt und Ziele

Die NAKO Gesundheitsstudie ist eine groß angelegte Langzeit-Bevölkerungsstudie des Vereins Nationale Kohorte e.V. (NAKO), in der über einen Zeitraum von mindestens 10 bis 20 Jahren rund 200.000 Menschen zwischen 20 und 69 Jahren medizinisch untersucht und zu ihren Lebensgewohnheiten befragt werden. Dadurch wollen die Forscher wertvolle Erkenntnisse darüber gewinnen, wie genetische Faktoren, Umweltbedingungen, soziales Umfeld und Lebensstil bei der Entstehung von Krankheiten zusammenwirken. Die Erkenntnisse sollen Strategien für eine bessere Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung der wichtigsten Volkskrankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und Demenzerkrankungen ermöglichen.

Zielsetzung des Mortalitäts-Follow-Up ist die begleitende Vitalstatuserhebung aller Studienteilnehmer der NAKO Gesundheitsstudie sowie die damit verbundene Erhebung und Analyse der Todesursachen bei den im Verlauf der Studie verstorbenen Probanden. Über die in der Todesursachenstatistik ausgewiesenen Variablen wie Alter und Geschlecht hinaus lassen sich hierbei zusätzliche Merkmale (zum Beispiel Familienstand, berufliche Tätigkeit, Erkrankungen zum Zeitpunkt des Todes) ermitteln und somit verstärkt Erkenntnisse zu Verlauf und Ursachen der Sterblichkeitsentwicklung sowie zur künftigen Vermeidung vorzeitiger Todesfälle gewinnen. Weitere Aspekte, wie beispielsweise regionale Unterschiede in der Todesursachenstruktur, können detaillierter untersucht werden.

Laufzeit

2015–2023 (1. und 2. Förderperiode)

Projektpartner

Helmholtz-Zentrum München; Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin; Charité – Universitätsmedizin Berlin; Deutsches Institut für Ernährungsforschung; Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH; Deutsches Diabetes Zentrum; IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung gGmbH; Universität Duisburg-Essen; Universität Freiburg; Universität Halle-Wittenberg; Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf; Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung; Universität Kiel; Universität Heidelberg; Universität Münster; Universität Greifswald; Universität Regensburg; Deutsches Krebsforschungszentrum; Krebsregister Saarland; Robert Koch-Institut; Ludwig-Maximilians-Universität München; Universität Magdeburg; Fraunhofer MEVIS

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