GSB 7.1 Standardlösung

Regionale Fertilitätsanalysen

Inhalt und Ziele

Die Fertilität unterscheidet sich regional erheblich. Dies gilt sowohl für periodische als auch für kohortenspezifische Geburtenraten. Durch den Zensus sind die Möglichkeiten von räumlichen Analysen, die bis auf die Kreisebene heruntergehen, deutlich gestiegen. Erstmals wurden kohortenspezifische Fertilitätsraten auf Kreisebene für Deutschland in diesem Projekt berechnet.

Ursachen für regionale Differenzen können zum einen unterschiedliche regionale Bedingungen sein, aber auch Kompositionseffekte, beispielsweise eine unterschiedliche Zusammensetzung der Bevölkerung in Bezug auf Bildung und Migrationshintergrund. Im Projekt wird der zentralen Frage nachgegangen, wie erklärungskräftig regionale Rahmenbedingungen im Vergleich zu Kompositionseffekten sind. Als regionale Faktoren werden Arbeitsmarkt, Wirtschaftskraft, Kinderbetreuung, Geschlechterrelationen, Naherholungsgebiete, Verkehr und Wohnraum untersucht.

Laufzeit

seit 2016

Projektpartner

  • Melanie Scheller, Statistisches Bundesamt
  • Dr. Sebastian Klüsener, Max Plank Institut für Demografische Forschung

Publikationen

Bujard, Martin; Scheller, Melanie (2017):

Comparative Population Studies 42: 55–88.

Bujard, Martin; Scheller, Melanie (2017):

Comparative Population Studies 41: 101–136 [Deutsche Übersetzung des englischen Originalartikels].

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